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Erwin Behner

SP-Schnüffler

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Beitrag 22184 [Alter Beitrag19. November 2002 um 14:42]

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Zitat:
Original geschrieben von Steffen
Was mich bei Höhenwettbewerben mit ele. Höhenmesser interessiert:
-Sind eigene zulässig? (Wohl kaum, wie sollten sie in absoluten Bezug zu den übrigen gesetzt werden?)



Wenn diese die entsprechende Genauigkeit hätten, wäre dies durchaus denkbar. Problem dürfte dann allerdings sein, dass der richtige Einbau nochmals kontrolliert werden müßte, weshalb eine vom Veranstalter zusammengebaute Einheiten (bereits fertig in einem Rohr) doch die bessere Wahl sein dürfte.
Womit nachfolgende Frage auch gleich beantwortet ist.
Zitat:
-Werden die Höhenmesser vom Veranstalter gestellt? (aus meiner Sicht zwangsläufig)



Zitat:
-Wie viele braucht man (der Veranstalter), um einen reibungsfreien Ablauf zu gewährleisten? (1 Höhenmesser ist von Vorbereitung, Start, Bergung bis Auswertung blockiert/gebunden, also -einfach mal geschätzt- 20min?)


Wir gehen im Moment von mindestens 3 besser 5 Einheiten aus.
Zitat:
-Wie genau arbeitet der Salt3 ? (Ich meine jetzt nicht die Arbeitsweise, obwohl die mich auch interessiert, sondern Genauigkeit smile)


Du schriebst vorhin etwas von +/- 4m Auflösung. So wie ich Winfried kenne, dürfte die (theoretische) Genauigkeit besser sein. Sollten in der Praxis Abweichungen auftreten würde dies alle Teilnehmer gleichermassen treffen, daher fällt ein solcher Fehler nicht ins Gewicht.
Entscheidender wären Unterschiede von einem Höhenmesser zum anderen und die sind beim SALT3 vernachlässigbar gering. Zu diesem Zweck wurden meines wissens zwar nicht mehrere SALT3 in eine Rakete eingebaut, jedoch mehrere SALT3 in einer Unterdruckkammer verglichen.

Wie genau denkst du, daß optisch gemessen werden kann? Ich bin sicher mit dem SALT 3 sind wir genauer.
Zitat:
-Was kostet ein Salt3 überhaupt - in etwa?


ca. 120-130 Euro. (siehe kleinster Höhenmesser) für die "Standard"-Ausführung. Eine spezielle 18mm Ausführung würde zum derzeitigen Stand erheblich teurer werden.
Zitat:
-Wie sehr hängt das Ergebnis von der Umgebung ab? (zB. Abweichung der realen Mikro-Metereologie von einer angenommenen Standard-Atmosphäre, Einbaufehler (Durchmesser/Anordnung der erwähnten Löcher), Temperatur...)


Kann ich jetzt auf Anhieb nicht sagen. Wenn der Veranstalter jedoch den Höhenmesser fertig eingebaut in ein Rohr bereitstellt, sollten die meisten Probleme erst gar nicht auftreten und die anderen dürften vernachlässigbar sein.
Zitat:
-Wurden schon einmal mehrere Salt3s in einem Modell zu Vergleich geflogen?


Zitat:
-Gab es schon einen Wettbewerb mit ele. Höhenmesser? (S1F diese Jahr war doch "optisch", oder?)


Dieses Jahr war noch optisch, nächstes Jahr wird bei uns nur noch mit SALT3 geflogen!
Zitat:
-Wurde schon einmal ele. Höhenmessung optischer Verfolgung im praktischen Betrieb gegenübergestellt, die Ergebnisse belegt...?


Was soll, daß Ergebnis beweisen? Wie ungenau das optische Messverfahren ist?

Zitat:
(Die letzten Fragen sollte man wohl eher in eines neues Thema legen - mit "Lastmodell-Wettbewerbe " hat's nicht mehr viel zu tun.)


Stimmt. Gewissermassen wäre es bei S1F generell besser aufgehoben. Vielleicht verschiebe ich die Beiträge später noch...

Zitat:
Die Idee, den Oberstufendurchmesser von der Treibsatzklasse abhängig zu machen (wie die anderen Mindestmaße auch), ist möglicherweise nicht schlecht, aber halt nicht Realität. (Bei 3/4 wäre ich mir nicht so sicher, ob 2 Stufen noch einen Vorteil darstellen würden...)
Es (18mm) hat bislang sicher niemanden gestört, da S1 >B im praktisch nicht geflogen wurde.



Bei der, von mir vorgeschlagenen, 3/4-Regelung wäre es immer noch der halbe Luftwiderstand für die Oberstufe. Warum sollte dies keinen Vorteil mehr bringen? Der Vorteil wäre lediglich nicht mehr ganz so grass und das ist denke ich kein Nachteil, oder?
Ich für meinen Teil würde eine entsprechende Initative bei der FAI jedenfalls sehr begrüßen.

Viele Grüße
Erwin
Steffen

Raketenbauer

Steffen

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Beitrag 23858 [Alter Beitrag29. Dezember 2002 um 13:27]

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Zitat:
Wie genau denkst du, daß optisch gemessen werden kann? Ich bin sicher mit dem SALT 3 sind wir genauer.


<p>Zur optischen Vermessung mehr in einem anderen Thread... Ohne den Fehler beider Systeme zu benennen ist die Genauigkeitsaussage reine Spekulation smile</p>
Zitat:
Dieses Jahr war noch optisch, nächstes Jahr wird bei uns nur noch mit SALT3 geflogen!


<p>Kannst du mir die Vermessungsdaten mal bitte mailen? Ich sammle sowas ... big grin</p>
Zitat:

Zitat:-Wurde schon einmal ele. Höhenmessung optischer Verfolgung im praktischen Betriebgegenübergestellt, die Ergebnisse belegt...?
Was soll, daß Ergebnis beweisen? Wie ungenau das optische Messverfahren ist?


<p>Sooo schlecht scheint mir optische Vermessung nicht zu sein. Dazu in einem anderen Thread...</p>
Zitat:
Bei der, von mir vorgeschlagenen, 3/4-Regelung wäre es immer noch der halbe Luftwiderstand für die Oberstufe. Warum sollte dies keinen Vorteil mehr bringen? Der Vorteil wäre lediglich nicht mehr ganz so grass und das ist denke ich kein Nachteil, oder? Ich für meinen Teil würde eine entsprechende Initative bei der FAI jedenfalls sehr begrüßen.

<p>Bei 3/4 (also 30mm Durchmesser bei S1B für die 2.Stufe) lande ich bei Simulation mit wRasp halt in dem Bereich von einstufigen Modellen. Da ist kein Vorteil mehr. (Alles nur theoretisch smile) (Man darf nicht vergessen, daß mit A-Motoren in 1. und 2.Stufe geflogen wird - die extremen Aufteilungen sind eschichte.)<br>
Muß man halt mal praktische Versuche machen, horchen, was andere Nationen so sagen und einen entprechenden Vorschlag für die CIAM erarbeiten...</p>
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